Jede Anbindung unterliegt firmenspezifischen Anpassungen

Die tech­nis­chen Voraus­set­zun­gen sind auch in recht vie­len Unternehmen der Möbel­branche gegeben, um erfol­gre­ich Online-Geschäfte durchzuführen. Bish­er beschränkt sich der dafür nötige Dat­en- bzw. Infor­ma­tion­saus­tausch zumeist auf die direk­te Anbindung zwis­chen Indus­trie und Han­del (und umgekehrt).

Die Nutzung dig­i­tal organ­isiert­er Mark­t­plätze, ins­beson­dere auf glob­aler Ebene wie über Ama­zon, erfordert deut­lich anspruchsvollere Lösun­gen. Zudem sind die Anforderun­gen jen­er Por­tale keines­falls homogen, sodass für jeden Zugang eine eigen­ständi­ge Dig­i­tal­strate­gie ver­fol­gt wer­den muss. Selb­st für eine her­aus­ra­gend aufgestellte IT-Abteilung eines Liefer­an­ten stellen sich somit schw­er über­wind­bare Hin­dernisse auf.

Direct Fulfillment nur projektbezogen lösbar

Ein hoch spezial­isiert­er Dien­stleis­ter wie Iwo­furn kann solcher­art Auf­gaben lösen. Dabei ist die Umset­zung der von den Por­tal­be­treibern gestell­ten Anforderun­gen nur eine Seite der Medaille. Auch die erforder­lichen Verän­derung­sprozesse im Unternehmen sind anzu­passen, zu entwick­eln, zu kon­trol­lieren – sofern die gewollte Direk­t­be­liefer­ung der Kun­den nach­haltig von Erfolg gekrönt sein soll.

Das Beispiel Ama­zon EU zeigt, dass eine Anbindung an diese Han­del­splat­tform mit vertret­baren Aufwand mach­bar ist – jedoch nicht stan­dar­d­isiert, son­dern grund­sät­zlich fir­men­spez­i­fisch. Denn die Fragestel­lung lautet weniger, „ob“ definierte Anforderun­gen vom Liefer­an­ten erfüllt wer­den kön­nen, son­dern „wie“! Daraus fol­gt der auss­chließlich „indi­vidu­elle“ Pro­jek­tcharak­ter ein­er jeden erfol­gre­ichen Implementierung.

Angebotene Testumgebungen führen schnell zu Frust

Ama­zon stellt eine 18-seit­ige Guide­line sowie Beispiele der gewün­scht­en Inhalte bere­it, um für ein möglichst zügiges Onboard­ing Hil­festel­lung zu geben. Je nach abgeschlossen­er Vere­in­barung mit dem Online-Por­tal wer­den min­destens fünf Nachricht­e­narten erwartet – die nur auf den ersten Blick nichts Neues bergen. In der Regel allerd­ings operiert Ama­zon mit sieben Nachricht­e­narten, die in XML kom­mu­niziert werden.

Zu beacht­en sind deshalb nicht nur die Nachricht­e­narten, son­dern auch das voneinan­der abwe­ichende Word­ing: Zum Beispiel heißt die bekan­nte ORDER bei Ama­zon „OF“ (Order Ful­fill­ment), Bestands­dat­en INVRPT wer­den als Inven­to­ry Avail­abil­i­ty Acknowl­edge­ment („IAA“) über­tra­gen. Zu diesen „Ver­ständi­gung­sprob­le­men“ kom­men abwe­ichend hin­ter­legte Inhalte.

Zwar bietet der Betreiber über die Self-Ser­vice Onboard­ing Plat­form eine in Teilen selb­sterk­lärende Tes­tumge­bung an – in der Real­ität ist die Schnittstel­lenan­pas­sung zur Datenkom­mu­nika­tion jedoch anspruchsvoll und zieht sich häu­fig über mehrere Wochen.

Mit dem richtigen Kommunikationsdienstleister zum Erfolg

Da die Anbindung an dig­i­tale Mark­t­plätze nicht nur fach­lich her­aus­fordernd ist, son­dern kaufmän­nisch in vertret­baren Rah­men bleiben soll und zumeist neben dem nor­malen Tages­geschäft läuft, ist der Sup­port durch einen exter­nen Dien­stleis­ter wie Iwo­furn nahezu zwin­gend. Denn die einge­forderten Inhalte seit­ens Ama­zon bedin­gen Son­der­pro­gram­mierun­gen oder die Zweck­ent­frem­dung definiert­er, bish­er anders genutzter Felder.

Nach ver­traglich­er Klärung der Zusam­me­nar­beit mit Ama­zon müssen die Details, die Anforderun­gen seit­ens Ama­zon besprochen wer­den. Dazu gehören die Ware­house-ID als durchgängige Ref­erenz, die „Pri­or­i­ty“- und Geschenkver­pack­ung­spräferenz oder auch die Fes­tle­gung zum Ver­bot von Teil­liefer­un­gen. Ama­zon fordert weit­er­hin aktuelle Bestands- oder Verän­derungsmeldun­gen, Infor­ma­tio­nen zum Ver­sand­sta­tus und erwartet Sam­mel­rech­nun­gen EOD über alle Posi­tio­nen, während die Frachtkosten sep­a­rat posi­tions­be­zo­gen erfasst wer­den müssen.

Iwo­furn hat in der jüng­sten Ver­gan­gen­heit mehrere dieser Inte­gra­tionspro­jek­te ihrer Kun­den zum Ama­zon Direct Ful­fill­ment erfol­gre­ich abgeschlossen. So wurde allein über dieses bedeu­tende Por­tal ein neuer, zusät­zlich­er Absatzkanal im Rah­men von Omnichan­nel-Ver­trieb­sak­tiv­itäten etabliert, der in kürzester Zeit die Pro­jek­tkosten amortisiert.

Und ganz unab­hängig von dem Covid-19 ini­ti­ierten Ansturm der Ver­brauch­er auf Online-Mark­t­plätze: Die Zukun­ft ist dig­i­tal und immer mehr Unternehmen aus der Möbel­branche entschei­den sich für die web­basierte Direk­t­be­liefer­ung, um sich Mit­be­wer­bern erfol­gre­ich zu stellen und ihre Mark­t­präsenz zu stärken.

Wür­den Sie gerne mehr darüber erfahren?
Dann nehmen Sie jet­zt Kon­takt auf!

Ihre Ansprech­part­ner­in:

San­dra Broszat
Project Man­ag­er

Tele­fon: +49 (0) 7031–4617349
E‑Mail:sandra.broszat@iwofurn.com