Hier find­en Sie alle Fra­gen und Antworten rund um das The­ma EDI:

Eine Ver­net­zung im elek­tro­n­is­chen Bel­e­gaus­tausch und die Automa­tisierung der Prozesse hängt bei vie­len Unternehmen heute von weitaus mehr als einem flex­i­blen EDI Sys­tem ab.

Sofern Sie unsere The­men­seit­en in den Bere­ichen 100% dig­i­tal oder den B2B Kun­den­beziehun­gen der Zukun­ft bere­its ver­fol­gen, wer­den Sie Beispiele dafür find­en, wie vielfältig die Anforderun­gen an Unternehmen gewor­den sind.

Die Ver­net­zung mit den Geschäftspart­nern im Zuge der dig­i­tal­en Trans­for­ma­tion, ist auf­grund der stetig wach­senden Part­ner­struk­turen, der Ver­mis­chung der Branchen und ein­er Mehrfach-Wahrnehmung von Rollen in der Sup­ply Chain immer kom­plex­er geworden..

Den­noch ist ein EDI Clear­ing Ser­vice oder ein EDI Kon­vert­er weit­er­hin eine wichtige Kom­po­nente und der entschei­dende Unter­bau viel­er skalier­bar­er B2B Plattformen.

Das EDI Clear­ing Cen­ter ist als Out­sourc­ing Lösung mit­tler­weile bei vie­len Unternehmen favorisiert und dem selb­st zu betreiben­den EDI Kon­vert­er vorge­zo­gen wor­den. Das hängt sich­er auch mit der wach­senden Zahl von Inte­gra­tionsan­forderun­gen zusam­men, für die man im Falle des Kon­vert­er-Betriebs im eige­nen Hause Know-how und Ressourcen vorhal­ten muss.

Aber was steckt hin­ter dem Begriff EDI? Wie funk­tion­iert der elek­tro­n­is­che Bel­e­gaus­tausch und warum empfind­en es also viele Unternehmen wichtig auf externe Unter­stützung zu setzen?

Dazu haben wir die wichtig­sten Fra­gen und Antworten (FAQ) auf dieser Seite für Sie zusam­mengestellt. Zudem möcht­en wir Ihnen aus unser­er Sicht eine Ein­schätzung geben, wofür sich EDI nicht eignet und Ihnen wertvolle Tipps geben, die Sie im Hin­blick auf Ihre B2B Strate­gie berück­sichti­gen können.

Unter EDI (Elec­tron­ic Data Inter­change) ver­ste­ht man den elek­tro­n­is­chen Aus­tausch von Geschäfts­bele­gen wie beispiel­sweise Bestel­lun­gen, Auf­trags­bestä­ti­gun­gen, Liefer­scheinen, Rech­nun­gen, Gutschriften, Lagerbe­stands-Bericht­en, Abverkaufs­dat­en u.v.m.

Diese Doku­mente wer­den zwis­chen den Geschäftspart­nern in Form von struk­turi­erten Dat­en und ohne manuelle Ein­griffe, d.h. durch direk­te Kom­mu­nika­tion der angeschlosse­nen Sys­teme aus­ge­tauscht. Dazu gehören z.B. Waren­wirtschafts- / ERP-Sys­teme (Enter­prise Resource Plan­ning), eCom­merce Sys­teme, Pla­nungswerkzeuge u.v.m.

Dieser Weg des Bel­e­gaus­tausches per EDI bietet viele Vorteile:

  • Prozesse in den angeschlosse­nen Sys­te­men lassen sich automatisieren
  • Manueller Arbeit­saufwand für nicht wertschöpfende Tätigkeit­en (Abtip­pen von Dat­en, die er Geschäftspart­ner schon ein­mal erfasst hat­te) wird vermieden
  • Manuelle Bear­beitungs­fehler wer­den reduziert
  • Der Infor­ma­tion­saus­tausch wird beschle­u­nigt, da keine Papier­belege mehr durch Liege- und Erfas­sungszeit­en mas­sive Verzögerun­gen produzieren
  • Massendat­en die schnell aus­ge­tauscht wer­den müssen und verkauf­sentschei­dend sein kön­nen, lassen sich so über­haupt erst prak­tik­a­bel aus­tauschen (z.B. Lagerbe­stand, Abverkauf etc.)
  • Wis­sen aus den struk­turi­erten Dat­en lässt sich deut­lich bess­er ableit­en (Busi­ness Intel­li­gence), Trends lassen sich so z.B. schneller erken­nen, KPIs zur Geschäfts-Steuerung schneller ermit­teln etc.
  • v.m.

EDI ist dabei keine Tech­nolo­gie, son­dern die Beschrei­bung der Methodik für diesen Date­naus­tausch. Es ist auch nicht der Name für einen Stan­dard zur Struk­turierung all dieser Belege. Hierzu gibt es eine große Vielfalt – auf die wichtig­sten Stan­dards gehen wir in der Folge noch ein.

Die Sys­teme die im Unternehmen genutzt wer­den (z.B. Waren­wirtschafts-/ERP-Sys­teme) um o.g. Geschäfts­dat­en zu ver­wal­ten, ver­fü­gen häu­fig über Schnittstellen für den Daten­im­port und Daten­ex­port. Die dabei genutzten Schnittstellen sind meis­tens pro­pri­etär, d.h. sind vom jew­eili­gen Pro­duk­tan­bi­eter selb­st definiert und auf die Bedürfnisse seines Sys­tems zugeschnitten.

Weit ver­bre­it­ete ERP/Waren­wirtschafts-Sys­teme, für die es EDI Schnittstellen gibt:

  • SAP
  • Microsoft Dynam­ics
  • Sage
  • Infor
  • Dat­ev
  • ProAl­pha
  • APplus / assecco
  • SOG
  • Agma Data
  • Orga­Da­ta
  • Abas
  • myfac­to­ry
  • v.m.

Um ein­heitliche Regeln festzule­gen, wie typ­is­che Infor­ma­tio­nen in diesen Geschäfts­bele­gen dig­i­tal abge­bildet und struk­turi­ert wer­den kön­nen, gibt es diverse Ini­tia­tiv­en, Branchenor­gane und die Mitwirkung von Stan­dar­d­isierung­sor­gan­i­sa­tio­nen wie der GS1, welche Stan­dards für den Bel­e­gaus­tausch erar­beit­et und definiert haben.

Durch branchen­spez­i­fis­che Gegeben­heit­en, par­al­le­les Fortschre­it­en der Stan­dar­d­isierung in unter­schiedlichen Län­dern und tech­nol­o­gis­chen Fortschritt gibt es mit­tler­weile eine Rei­he solch­er offizieller Stan­dards, wie z.B. die EDI Norm EDIFACT. Es gibt aber auch Qua­si-Stan­dards, bei denen z.B. For­mate eine hohe Ver­bre­itung erre­icht haben, welche durch Branchenor­gan­i­sa­tio­nen definiert wurden.

Inter­na­tionale ver­bre­it­ete Stan­dards von EDI-Nachrichtenformaten:

  • EDIFACT (glob­al)
  • XML (glob­al)
  • ANSI X.12
  • TRADACOM (branchen­spez­i­fisch)
  • VDA (branchen­spez­i­fisch)
  • DATANORM (branchen­spez­i­fisch)
  • IDM, CSA (branchen­spez­i­fisch, Vari­anten­re­iche Produkte)

Zudem benöti­gen die Geschäfts­belege in dig­i­taler Form einen Trans­portweg, um vom Sender zum Empfänger zu gelan­gen. Auch hier gibt es je nach Region, Land oder Branche ganz unter­schiedliche Gegeben­heit­en der Ver­bre­itung. Auch hier gilt, dass die Stan­dard tech­nol­o­gisch häu­fig sehr unter­schiedlich / nicht direkt mit einan­der kom­pat­i­bel sind.

Auch die Möglichkeit­en der Prozess­gestal­tung für die Kom­mu­nika­tion sind sehr unter­schiedlich. So entsprechend manche der Kom­mu­nika­tion­sarten ein­er syn­chro­nen Datenüber­mit­tlung, bei der sofort eine Rück­mel­dung zu Erfolg oder Fehler stat­tfind­et, bei anderen Pro­tokollen find­et ein nachträglich­er Ver­sand von Emp­fangsmeldun­gen der Gegen­stelle statt (Asyn­chrone „MDN“ = Mes­sage Deliv­ery Noti­fi­ca­tion), wiederum andere geben keine struk­turi­erte Rück­in­fo, ob die Dat­en tat­säch­lich unversehrt ent­ge­gen genom­men wur­den und weit­er­ver­ar­beit­et wer­den können.

Als weit ver­bre­it­ete Trans­port­pro­tokolle gel­ten z.B.:

  • 400 (Mail­boxsys­tem, geschlossene Netzwerke)
  • FTP(s)
  • SFTP
  • OFTP/2
  • AS2
  • AS4
  • http(S)
  • RFC
  • TRADANET
  • v.m.

Typ­is­cher­weise set­zt sich ein EDI Prozess aus mehreren Stufen zusam­men. Je nach­dem ob ein Beleg aus Sicht Ihres Unternehmens ver­schickt oder emp­fan­gen wer­den soll, ist die Rich­tung der Prozess-Schritte entsprechend anzupassen.

Am Beispiel eines aus­ge­hen­den Beleges – also z.B. ein­er Rech­nung, die Sie an Ihren B2B Geschäftspart­ner senden möcht­en, gilt aber grundle­gend und vere­in­facht dargestellt:

  • ERP Schnittstelle verbinden / konnektieren 
    • Ihr Sys­tem muss in dem Falle die aus­ge­hen­den Beleg­dat­en in Struk­turi­ert­er Form zur Ver­fü­gung stellen. Am Beispiel von SAP wäre das in unserem Beispiel z.B. eine iDOC INVOIC
    • Die Dat­en müssen über eine zen­trale Kom­mu­nika­tion­ss­chnittstelle zu Ihrem EDI Sys­tem oder EDI Clear­ing Cen­ter Part­ner übergeben werden
  • EDI Kon­vertierung
    • Die Dat­en Ihres ERP Exportes wer­den vom EDI Sys­tem / EDI Clear­ing Cen­ter in eine neu­trale Form transformiert
    • Die Dat­en wer­den analysiert und so der Empfänger und die weit­eren Ver­ar­beitungss­chritte für die Erzeu­gung des Aus­gangs identifiziert
    • Erzeu­gung des gewün­scht­en Aus­gangs­for­mates des Empfängers und Umwand­lung der Dat­en aus der neu­tralen Form
  • Part­ner-Kom­mu­nika­tion
    • Die Dat­en wer­den im Trans­port­pro­tokoll, das der Empfänger unter­stützt an diesen übertragen

Wie Sie dem voraus­ge­hen­den Bere­ich ent­nehmen kon­nten, gibt es also eine Vielzahl von Daten­for­mat­en und Kom­mu­nika­tion­spro­tokollen, sowie ggf. beson­dere Gegeben­heit­en, die von Region, Branche oder den einge­set­zten Sys­te­men und indi­vidu­ellen Anpas­sun­gen Ihrer Part­ner abhängen.

Wie viele davon in Ihrem Umfeld rel­e­vant sein wer­den, gilt es möglichst früh einzuschätzen. Weit­ere Infor­ma­tio­nen hierzu ent­nehmen Sie dem Bere­ich „Hil­festel­lun­gen für Analyse und Konzeption“.

Selb­st in sehr homo­ge­nen Branchen mit weni­gen Teil­nehmern kommt aber bere­its eine spür­bare Kom­plex­ität zu Stande, wenn man die Kom­bi­na­tion­s­möglichkeit­en aus Nachricht­en­stan­dards, Subsets/Versionen und Kom­mu­nika­tion­spro­tokollen ausdefiniert.

In den sel­tensten Fällen ist es daher über­haupt möglich, mit den „Bor­d­mit­teln“ des eige­nen Waren­wirtschafts-/ERP Sys­tems in Bezug auf Import/Export Schnittstellen und möglich­er Über­tra­gungswege auf eine kri­tis­che Masse an Kom­pat­i­bil­ität mit den eige­nen Geschäftspart­ner zu kommen.

Die Erweiterung um ein EDI Sys­tem wird dadurch nötig und sin­nvoll. Dabei kann es jedoch unter­schiedliche Lösung­sop­tio­nen geben.

Zu unter­schei­den sind hier grundlegend:

  • Der eigene Betrieb eines EDI Kon­vert­er-Sys­tems
  • Die Anbindung der eige­nen Sys­teme an ein EDI Clear­ing Center
  • Die Nutzung eines WebE­DI

Der EDI Kon­vert­er entspricht einem Sys­tem, das in der Lage ist, unter­schiedliche Nachricht­en­for­mate und Kom­mu­nika­tion­spro­tokolle zu unterstützen.

In diesem Fall wird der Kon­vert­er durch Sie selb­st betrieben. Sie instal­lieren also ein EDI Tool, das Sie (meist mit Unter­stützung des Sys­te­man­bi­eters) an die Schnittstellen Ihres ERP/Warenwirtschaftssystems konnektieren.

Ins­beson­dere wenn das eigene Waren­wirtschafts-/ERP Sys­tem eine Eige­nen­twick­lung ist oder über Jahre an die Unternehmens­bedürfnisse angepasst wurde und kein­er aktuellen Stan­dard-Soft­ware mehr entspricht ist dabei auch mit Entwick­lungs- oder Anpas­sungs­be­darf im Bere­ich der Import-/Ex­port Schnittstellen dieses Sys­tems zu rechnen.

Im EDI Kon­vert­er wer­den dann die Regel­w­erke für die For­ma­tumwand­lung in den Verbindun­gen zu Ihren ange­bun­de­nen Geschäftspart­nern organ­isiert. Diese wer­den häu­fig als Map­pings oder so genan­nte Kon­vert­er-Tabellen bezeichnet.

Der EDI Kon­vert­er ist i.d.R. zudem in der Lage, die benötigten Mod­ule für die Unter­stützung der Kom­mu­nika­tion­spro­tokolle Ihrer Geschäftspart­ner einzu­binden. Er kann also meis­tens viele unter­schiedliche Mech­a­nis­men für den Daten­trans­fer unterstützen.

Das Know-how für den Betrieb dieser Umge­bung müssen Sie in großen Teilen selb­st auf­bauen und Ressourcen dafür vorhalten.

Bei der Erstel­lung der Map­pings kann man meist selb­st agieren, nutzt aber auf­grund der ver­gle­ich­sweise sel­ten auftre­tenden Bedürfnisse grundle­gend neue Schnittstellen von Part­nern anbinden zu müssen, meist die Leis­tun­gen des Anbieters.

Auch die Inte­grat­ed Worlds bietet ein entsprechen­des Lösungsszenario mit der Busi­ness Effi­cien­cy Mes­sag­ing Suite an. Es lohnt sich v.a. dann, wenn die Organ­i­sa­tion des Kun­den über viele IT Ressourcen ver­fügt, die das Know-how auf­bauen und mit Vertre­tungs-Regelun­gen im Team zu den rel­e­van­ten Betrieb­szeit­en vol­lum­fänglich abbilden kön­nen, und ver­gle­ich­sweise viele und weitest­ge­hend ähn­liche Part­ner-Inte­gra­tio­nen durchge­führt wer­den sollen.

Die Inte­gra­tion mit einem Clear­ing Cen­ter ver­lagert die Kom­pe­ten­zen für die Inte­gra­tion Ihrer Part­ner sowie die tägliche Betriebs-Überwachung und Fehler­bere­ini­gung auf einen exter­nen Dienstleistungspartner.

Die Regel­w­erke für die Kon­vertierung von Nachricht­en sowie die Anbindung der Part­ner kann in dem Falle i.d.R. auss­chließlich vom Betreiber des Clear­ing Cen­ters vorgenom­men werden.

Dieses Szenario entspricht also einem Out­sourc­ing der über­wiegen­den Teile Ihrer EDI Inte­gra­tions-Pro­jek­te sowie den Auf­gaben im täglichen Betrieb.

Es eignet sich für die Anforderun­gen sehr viel­er Unternehmen, da es je nach Bedarf genutzt und erweit­ert wer­den kann, während man von internem Know-how in diesem hoch-spezial­isierten The­menge­bi­et EDI nur ger­ingfügig abhängig ist.

Der Betrieb kann ganzjährig vom exter­nen Dien­stleis­ter betreut wer­den, der für die wach­sende Anzahl an For­mat­en, Kom­mu­nika­tion­swe­gen und Beson­der­heit­en das Per­son­al aus­bilden und vorhal­ten muss.

Auch die Inte­grat­ed Worlds bietet Ihnen ein entsprechen­des Lösungsszenario an. Der Busi­ness Effi­cien­cy Clear­ing Ser­vice verbindet Ihre Sys­teme mit denen Ihrer Part­ner. Unsere Cus­tomer Care Ser­vices helfen Ihnen dabei die Fähigkeit­en Ihrer Part­ner zu analysieren und best- und schnell­st­möglich Erfolge in der Dig­i­tal­isierung Ihres Bel­e­gaus­tausches zu generieren.

Als ein WebE­DI Por­tal beze­ich­net man eine Online Anwen­dung, die zumeist durch Clear­ing Cen­ter Provider ange­boten wird, um EDI Belege zu emp­fan­gen, in anwen­der­fre­undlich­er Form darzustellen und eine möglichst ein­fache und fehler­freie  Form der manuellen Erzeu­gung von Antwort­nachricht­en anzubieten.

Diese Antwort­nachricht­en (beispiel­sweise eine Auf­trags­bestä­ti­gung, die man als Antwort auf einen einge­gan­genen Auf­trag erzeugt), wer­den vom WebE­DI Por­tal an das darun­ter­liegende EDI Clear­ing Cen­ter oder Kon­vert­er-Sys­tem übergeben und dort in die EDI For­mate des Empfängers kon­vertiert und über die passenden Trans­port­pro­tokolle verschickt.

Ein WebE­DI Por­tal kommt häu­fig dann zum Ein­satz, wenn anzu­bindende Unternehmen selb­st nicht in der Lage sind EDI Nachricht­en aus den eige­nen Sys­te­men zu erzeu­gen, aber der Anbi­eter selb­st auf einen EDI Bel­e­gaus­tausch besteht.

Ver­fol­gt Ihr Unternehmen das Ziel Prozesse zu beschle­u­ni­gen und zu automa­tisieren, wird das WebE­DI für Sie als Anwen­der keinen Mehrw­ert bieten. Im Gegen­teil – über den bere­its beste­hen­den Aus­tausch von Papier­bele­gen und unstruk­turi­erten Mails hin­aus, müssen Sie nun im Online Por­tal Antworten für Ihre Part­ner erzeu­gen und die online erfassten Dat­en i.d.R. in Ihren lokalen Sys­te­men erneut ein­tip­pen (in o.g. Beispiel den Auf­trag). Ein WebE­DI kann für Sie hinge­gen als Anbi­eter inter­es­sant sein, wenn Sie Geschäftspart­ner auf Seit­en der Liefer­an­ten haben, die nicht EDI fähig sind und bei denen Sie auf einen EDI Nachricht­en­verkehr bestehen.

Für die Nutzung als Empfänger von Nachricht­en bietet die Inte­grat­ed Worlds — auf­grund o.g. Sit­u­a­tion und fehlen­der Mehrw­erte – keinen Stan­dard­ser­vice an. Wir empfehlen hier stets die inten­sive Klärung ein­er Option des EDI Ein­stiegs über eine inte­gri­erte Lösung (EDI Kon­vert­er oder EDI Clear­ing Center).

Für den Ein­satz bei Ihnen als Anbi­eter kann eine solche Funk­tion seit­ens der Inte­grat­ed Worlds bere­it­gestellt wer­den. Hier­bei ist diese Funk­tion jedoch in ein so genan­ntes Liefer­an­ten­por­tal inte­gri­ert, bei dem Ihren Part­nern der Sup­ply Side neben der Beleg­bear­beitung auch Mehrw­ert­funk­tio­nen geboten, die eine Akzep­tanz und damit Dif­fu­sion bei Ihren Geschäftspart­nern beschleunigen.

Ohne eine entsprechende Analyse Ihrer Geschäftspart­ner, die Organ­i­sa­tion und Konzep­tion von deren Ansprache, sowie dem schlussendlichen aktiv­en Abstim­men, Testen, Inte­gri­eren, wird keine der o.g. Lösun­gen bei Ihnen Nutzen generieren.

Eine EDI Ver­net­zung ist zu min­destens 50% nicht nur tech­nis­ches, son­dern v.a. organ­isatorisches Projekt.

Sie kön­nen sich darauf ein­stellen die nöti­gen Ressourcen für die Phase der kri­tis­chen ersten Ver­net­zung und den steti­gen Aus­bau selb­st zu qual­i­fizieren und vorzuhal­ten, oder Sie kön­nen hier zumin­d­est in Teilen auf entsprechende Ser­vices unser­er­seits zurückgreifen.

Unsere Experten ken­nen all die o.g. Stan­dards für For­mate oder die Kom­mu­nika­tion, die Beson­der­heit­en der einge­set­zten ERP-/Waren­wirtschaftssys­teme und auch die Ver­net­zungs-Anforderun­gen in kom­plex­eren Branchen und Produktgruppen.

Ganz gle­ich wie Sie sich hier entschei­den, die fol­gen­den Aktiv­itäten, wer­den in Ihrem EDI Pro­jekt mit entsprechen­dem Ressourcenein­satz begleit­en zu sein:

  • Analyse der Part­ner und Prozesse nach 
    • Nutzen­po­ten­tial der Digitalisierung
    • Möglichkeit­en der Ver­net­zung / Kom­plex­ität der Umsetzung
  • Anforderun­gen an die tech­nis­che Umset­zung zur Inte­gra­tion ihres eige­nen ERP/Waren­wirtschafts-Sys­tems und dem EDI System
  • Anforderun­gen an die inhaltliche Umset­zung des Beleg­date­naus­tausches in elek­tro­n­is­ch­er Form
  • Konzep­tion und Organ­i­sa­tion entsprechen­der Test- und Abnahme-Work­flows während der Part­ner-Inte­gra­tion, sowie die kon­trol­lierte Ansprache und Begleitung der Part­ner während der Integration
  • Betrieb­süberwachung des Nachricht­e­naus­tausches und Fehlerbehandlung

Wie bei allen Dig­i­tal­isierungs-Vorhaben gilt auch hier, dass eine Verbindung mit den Unternehmen­szie­len und damit gegebene Unter­stützung seit­ens des Vor­stands / der Geschäfts­führung unbe­d­ingt gegeben sein muss. Darüber hin­aus sind wir aber der Überzeu­gung, dass ein EDI Pro­jekt – sei es der Ein­stieg, der mas­sive Aus­bau oder die Migra­tion und Erneuerung beste­hen­der EDI Infra­struk­tur – nicht isoliert betra­chtet wer­den darf.

Ein Vorhaben für die Dig­i­tal­isierung des Beleg­date­naus­tausches und die damit ver­bun­dene Automa­tisierung intern­er Prozesse muss im Kon­text mit anderen Trans­for­ma­tionsvorhaben des eige­nen Busi­ness betra­chtet werden.

Beispiel:

Ein isoliert betra­chtetes EDI Pro­jekt mag bei manchem eine ROI Betra­ch­tung erzeu­gen, die v.a. von Kosteneinsparun­gen für Per­son­al bei der Belegerfas­sung spricht.

  • Je Beleg­po­si­tion wer­den 2 Minuten Aufwand zu Erfas­sung, Klärung bei Rück­fra­gen und spätere Bere­ini­gung von Erfas­sungsmän­geln gerechnet.
  • Diese Zahl wird mit der Anzahl Beleg­po­si­tio­nen der Kern­prozesse wie AB, Liefer­avis, Rech­nung etc. mul­ti­pliziert und schnell entste­hen attrak­tiv wirk­ende ROI Kalku­la­tio­nen für ein EDI Projekt.

Die Real­ität sieht oft anders aus!

  • All diese Belege mit all diesen Part­nern zu dig­i­tal­isieren erfordert Zeit, Kraft und Know-how der Abteilun­gen, die heute mit der Betreu­ung der Geschäftspart­ner befasst sind
  • Par­al­lel entwick­elt eine andere Abteilung ggf. Pro­jek­te bei denen drin­gend ver­siertes Per­son­al benötigt wird, um neue und wertschöpfende Pro­jek­te umzuset­zen oder Ser­viceleis­tun­gen zu erbrin­gen, die ide­al­er­weise nicht branchen­fremd sind und die eige­nen Geschäftsstruk­turen verstehen
  • Die Vorhaben in all diesen Bere­ichen dienen nicht dem Zweck der IT son­dern der Stärkung der Wet­tbe­werb­s­fähigkeit, Steigerung des Ser­vicelevels gegenüber Kun­den und wom­öglich sog­ar der Gestal­tung neuer (datengetrieben­er) Geschäftsmodelle

Sind diese kom­plex­en Zusam­men­hänge trans­par­ent und vis­i­bel erhöht sich die Wahrschein­lichkeit die Ziele im Bere­ich o.g. EDI Inte­gra­tio­nen schneller und effek­tiv­er zu erre­ichen und aus den gener­ierten Resul­tat­en auch nach­haltig Nutzen schöpfen zu können.

Die Abbil­dung der EDI Vorhaben in ein­er Dig­i­tal­isierungs-Roadmap des Unternehmens – nicht nur im Hin­blick auf die tech­nis­che Exzel­lenz, son­dern auch in Bezug auf die Verbindung mit den Unternehmen­szie­len – kann also ger­ade bei kom­plex­eren Geflecht­en von Wertschöp­fungspart­nern ein entschei­den­der Schlüs­sel sein.

Die Inte­grat­ed Worlds ist daher nicht nur Lösungsan­bi­eter, Betreiber und oper­a­tiv­er Unter­stützer Ihrer EDI Ver­net­zung – mit den Strate­gic & Con­cep­tu­al Design Ser­vices berat­en Sie erfahrene Experten bei der Def­i­n­i­tion Ihrer B2B Digitalisierungs-Roadmap.

Mit dem Blick für alle Part­ner der Wertschöp­fungs­kette und mehr als 1.000 Unternehmen(-sgruppen) die derzeit auf unseren Plat­tfor­men den Date­naus­tausch betreiben, stellen wir zudem die entschei­den­den Fra­gen, um Ihr Dif­fu­sion­skonzept zu ein­er bre­it­en Unter­stützung bei Ihren Geschäftspart­nern  und ein­er raschen Inte­gra­tion zu führen.

Auf dieser Basis kön­nen auch die ver­schiede­nen Pro­jek­t­clus­ter für die Umset­zung Ihrer Dig­i­tal Roadmap intern wie extern ver­fol­gt werden.